Ratgeber · Stand: September 2026
Unsere Laborwerte: Jede Charge geprüft und dokumentiert
Jede Charge unseres Shilajit-Harzes geht vor dem Verkauf an ein akkreditiertes Lebensmittellabor in Deutschland und wird auf Schwermetalle, Mikrobiologie und Fulvinsäure untersucht. Die Messwerte veröffentlichen wir als Chargenblatt mit Chargennummer und Analysedatum, sodass du sie mit der Nummer auf deinem Tiegel abgleichen kannst. Für die aktuelle Charge HM-SH-25-BLY-1159 stammt die Analyse vom 01.09.2025.
Auf fast jeder Shilajit-Seite steht "laborgeprüft". Was dort selten steht, sind die Zahlen. Diese Seite ist der Ort, an dem wir sie hinschreiben: welche Werte in unserer aktuellen Charge gemessen wurden, von wem sie stammen, wann sie erhoben wurden und wie du sie mit deinem eigenen Tiegel abgleichst.
Was wir prüfen lassen
Jede Charge geht vor dem Verkauf an ein akkreditiertes Lebensmittellabor in Deutschland. Untersucht werden drei Gruppen von Parametern:
- Schwermetalle: Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen. Für die ersten drei gelten in der EU verbindliche Höchstgehalte für Nahrungsergänzungsmittel.
- Mikrobiologie: Salmonellen, E. coli sowie Hefen und Schimmelpilze. Das ist der Hygienenachweis für ein Produkt, das ungekocht verzehrt wird.
- Kennzahlen des Harzes: Fulvinsäure und Trockenmasse. Sie beschreiben die Zusammensetzung, nicht die Sicherheit.
Diese Reihenfolge ist Absicht. Die Werte, die über Unbedenklichkeit entscheiden, sind die Schwermetalle und die Mikrobiologie. Die Fulvinsäure ist die Zahl, mit der im Markt am lautesten geworben wird, und zugleich die am schwersten vergleichbare.
Die Werte der aktuellen Charge HM-SH-25-BLY-1159
Analysedatum: 01.09.2025. Höchstgehalte nach Verordnung (EU) 2023/915 für Nahrungsergänzungsmittel.
| Element | Gemessener Wert | EU-Höchstgehalt |
|---|---|---|
| Blei (Pb) | < 2 mg/kg | 3,0 mg/kg |
| Cadmium (Cd) | < 0,5 mg/kg | 1,0 mg/kg |
| Quecksilber (Hg) | < 0,01 mg/kg | 0,10 mg/kg |
| Arsen (As) | 0,88 mg/kg | kein allgemeiner Höchstgehalt für diese Produktgruppe |
Mikrobiologie derselben Charge:
| Parameter | Ergebnis |
|---|---|
| Salmonellen | nicht nachweisbar |
| E. coli | unter 10 KbE/g |
| Hefen und Schimmelpilze | unter 10 KbE/g |
Kennzahlen des Harzes:
| Kennzahl | Wert | Anmerkung |
|---|---|---|
| Fulvinsäure | 69,8 % im Trockengewicht | titrimetrisch bestimmt, nicht von der Akkreditierung abgedeckt |
| Trockenmasse | 80,4 % | Bezugsgröße für den Fulvinsäurewert |
Alle Angaben samt Chargennummer und Analysedatum stehen im Chargenblatt zum Nachlesen.
Wie du diese Tabellen liest
Vier Begriffe reichen, um jeden Laborwert einzuordnen:
- mg/kg heißt Milligramm pro Kilogramm Produkt. Bezugsgröße ist immer das Kilogramm, nicht die Tagesportion von etwa 400 mg.
- "nicht nachweisbar" bedeutet, dass das Verfahren den Stoff überhaupt nicht gefunden hat.
- Das Kleiner-Zeichen (<) markiert einen Gehalt unterhalb der Bestimmungsgrenze des Messverfahrens. Die Zahl dahinter beschreibt die Grenze des Verfahrens, nicht den tatsächlichen Gehalt im Produkt.
- KbE/g steht für koloniebildende Einheiten pro Gramm, die übliche Einheit in der Mikrobiologie.
Daraus folgt auch, warum wir nie "schwermetallfrei" schreiben werden: Ein Labor kann feststellen, dass ein Element nicht nachweisbar ist, aber niemals, dass exakt null davon enthalten ist. Wie sich die Zahlen im Verhältnis zu den Grenzwerten einordnen lassen, steht ausführlich unter Shilajit und Schwermetalle.
Chargenblatt und Prüfbericht sind zwei verschiedene Dokumente
Das ist der Punkt, an dem wir transparent sein müssen, weil er oft verwischt wird.
Der Prüfbericht ist das Dokument des Labors. Er gehört dem Labor, und dessen Verkaufsbedingungen erlauben es uns nicht, ihn zu veröffentlichen oder das Labor namentlich zur Bewerbung unseres Produkts zu nennen. Solche Klauseln sind bei akkreditierten Prüfstellen Standard.
Das Chargenblatt ist unser Dokument. Es gibt die Ergebnisse dieses Prüfberichts wieder: dieselben Messwerte, dieselbe Chargennummer, dasselbe Analysedatum, dazu die Methode bei der Fulvinsäure und der Hinweis auf den Umfang der Akkreditierung. Es ersetzt den Prüfbericht nicht, aber es macht jede einzelne Zahl daraus öffentlich nachlesbar.
Wir sagen das lieber deutlich, als "vollständige Laborberichte" zu versprechen und dann ein selbst gestaltetes PDF zu zeigen. Woran du Belege generell prüfen kannst, steht unter Echtes Shilajit erkennen.
In drei Schritten abgleichen
- Schau auf das Etikett deines Tiegels und notiere die Chargennummer.
- Öffne das Chargenblatt und vergleiche die Nummer oben im Dokument.
- Stimmen beide überein, beziehen sich alle Werte auf genau das Harz in deiner Hand. Stimmen sie nicht überein, schreib uns kurz, dann bekommst du das passende Dokument zu deiner Charge.
Dieser Abgleich ist der ganze Sinn der Chargennummer. Ein Laborwert ohne zuordenbare Charge ist eine Zahl über irgendein Material, nicht über deines.
Warum jede Charge neu gemessen wird
Shilajit ist ein Naturprodukt. Sammelgebiet, Gestein und Reinigung wirken sich auf die Zusammensetzung aus, und zwar von Charge zu Charge. Eine einmalige Analyse, die jahrelang als Nachweis dient, sagt deshalb wenig über die Ware aus, die heute verkauft wird.
Wir lassen jede Charge vor dem Verkaufsstart neu prüfen und veröffentlichen zu jeder Charge ein eigenes Chargenblatt. Wenn eine neue Charge eingeführt wird, ändern sich hier auf dieser Seite Chargennummer, Analysedatum und Messwerte entsprechend.
Was diese Werte nicht aussagen
Laborwerte belegen Reinheit und Zusammensetzung, sonst nichts. Sie sagen nichts darüber aus, was das Produkt im Körper bewirkt, und wir leiten daraus auch nichts ab. Insbesondere ist ein hoher Fulvinsäurewert für sich genommen kein Qualitätsmerkmal: Ohne Angabe der Messmethode lassen sich zwei Prozentwerte nicht einmal miteinander vergleichen. Warum das so ist und weshalb im Markt so oft 80 bis 85 Prozent stehen, erklären wir unter Fulvinsäure in Shilajit.
Weitere Hintergrundartikel zu Qualität, Kauf und Anwendung findest du im Ratgeber. Das geprüfte Harz selbst gibt es als 20-g-Tiegel im Shop.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Häufige Fragen
Was steht im Chargenblatt?
Die Chargennummer, das Analysedatum, die gemessenen Gehalte für Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen mit den jeweiligen EU-Höchstgehalten, die mikrobiologischen Ergebnisse, der Fulvinsäurewert samt Messmethode und die Trockenmasse. Es ist ein von uns ausgestelltes Dokument, das die Ergebnisse der Laboranalyse dieser Charge zusammenfasst.
Warum veröffentlicht ihr nicht den Prüfbericht des Labors selbst?
Das von uns beauftragte Labor erlaubt es vertraglich nicht, seinen Prüfbericht zu veröffentlichen oder seinen Namen für Werbezwecke zu nennen. Diese Klausel ist in der Branche üblich. Deshalb geben wir die gemessenen Werte, die Methode, das Analysedatum und die Chargennummer vollständig im eigenen Chargenblatt wieder.
Wie finde ich das passende Chargenblatt zu meinem Tiegel?
Auf dem Etikett deines Tiegels steht eine Chargennummer, zum Beispiel HM-SH-25-BLY-1159. Diese Nummer steht auch oben auf dem Chargenblatt. Stimmen beide überein, gehören Dokument und Produkt zusammen. Stimmen sie nicht überein, schreib uns, dann schicken wir dir das passende Dokument.
Wie oft wird geprüft?
Vor jedem Verkaufsstart einer neuen Charge, nicht einmalig für das Produkt. Naturharz schwankt in seiner Zusammensetzung, deshalb ist eine einzelne Analyse aus dem Vorjahr keine Aussage über die Ware, die heute im Tiegel ist.
Ist die Fulvinsäure-Bestimmung von der Akkreditierung abgedeckt?
Nein. Die Schwermetall- und Mikrobiologie-Analysen sind von der Akkreditierung des Labors erfasst, die Fulvinsäure-Bestimmung wurde an einen Unterauftragnehmer vergeben und ist es nicht. Wir schreiben das sowohl hier als auch im Chargenblatt dazu, weil eine Zahl ohne diesen Hinweis mehr verspricht, als sie belegt.
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Reines, laborgeprüftes Himalaya-Shilajit als 20 g Harz. Jede Charge von einem akkreditierten Labor in Deutschland geprüft.
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