Ratgeber · Stand: Oktober 2026
Shilajit Dosierung: Wie viel pro Tag ist üblich?
Für unser Shilajit-Harz empfehlen wir 400 mg am Tag, also eine erbsengroße Menge einmal täglich, 50 Tage lang und danach 10 Tage Pause. Andere Anbieter von Harz nennen meist Tagesmengen zwischen 300 und 500 mg. Bei Kapseln und Pulver gilt die empfohlene tägliche Verzehrsmenge auf dem Etikett, die sich am Shilajit-Gehalt pro Portion und nicht an der Kapselzahl bemisst. Mehr als diese Menge ist nicht vorgesehen und bringt keinen Vorteil.
Inhalt
Wie viel Shilajit pro Tag? Die kurze Antwort: Für unser Harz empfehlen wir 400 mg, eine erbsengroße Menge, einmal täglich, 50 Tage lang und dann 10 Tage Pause. Die längere Antwort lohnt sich trotzdem, denn "erbsengroß" ist eine schwammige Einheit, Kapseln und Pulver folgen anderen Regeln, und die meisten Fehler passieren nicht durch zu wenig, sondern durch zu viel. Dieser Artikel erklärt, woher die üblichen Mengen kommen, warum wir 400 mg empfehlen, wie du sie ohne Waage triffst und warum mehr nicht besser ist.
Woher die übliche Tagesmenge kommt
Für Shilajit gibt es in Deutschland keine behördlich festgelegte Tagesdosis, wie sie etwa für Vitamine und Mineralstoffe in Form von Referenzwerten existiert. Die übliche Menge speist sich aus drei Quellen: der traditionellen Anwendung, in der Harz seit langem in kleinen, erbsengroßen Portionen verwendet wird, den wenigen Humanstudien, die mit Tagesmengen von einigen hundert Milligramm eines standardisierten Extrakts gearbeitet haben, und den Verzehrsempfehlungen der Hersteller, die sich an beidem orientieren.
Rechtlich verbindlich ist für dich nur die letzte Quelle. Nach der Nahrungsergänzungsmittelverordnung muss jedes Nahrungsergänzungsmittel die empfohlene tägliche Verzehrsmenge angeben und den Hinweis tragen, dass diese Menge nicht überschritten werden darf. Diese Angabe auf dem Etikett ist deine Obergrenze, unabhängig davon, was Foren oder Videos empfehlen.
| Quelle | Was sie hergibt | Verbindlichkeit |
|---|---|---|
| Traditionelle Anwendung | Kleine, erbsengroße Portionen Harz, gelöst in warmer Flüssigkeit | Erfahrungswert, keine Messung |
| Humanstudien | Einige hundert Milligramm standardisierter Extrakt pro Tag über Wochen bis Monate | Wenige Studien, kleine Gruppen |
| Etikett des Produkts | Empfohlene tägliche Verzehrsmenge, Pflichtangabe | Rechtlich bindend, nicht überschreiten |
Dosierung bei Harz: 400 mg
Bei gereinigtem Harz nennen die meisten Anbieter Tagesmengen zwischen 300 und 500 mg. Für unser Harz empfehlen wir 400 mg am Tag, und mit dieser Menge arbeiten wir auch in den Produktangaben und in unseren Rechenbeispielen. Sie wird einmal täglich mit dem beiliegenden Löffel entnommen und in einer Tasse warmem, nicht heißem Wasser, Tee oder Milch gelöst. Dazu gehört ein fester Rhythmus: 50 Tage einnehmen, dann 10 Tage Pause. Ein 20 g Tiegel reicht genau für einen solchen Zyklus. Wie das Auflösen im Detail funktioniert und was du bei Temperatur und Getränk beachten solltest, steht im Ratgeber zur Anwendung, die Einnahme Schritt für Schritt in der Anleitung.
Harz wird nach Augenmaß dosiert, und genau das ist sein Vor- und Nachteil zugleich. Der Vorteil: Du brauchst keine Kapseln oder Messlöffel und entnimmst jeden Tag frisch genau die Portion, die du brauchst. Der Nachteil: Ohne Referenz greifst du am Anfang leicht zu viel. Ein erbsengroßes Stück Harz ist kleiner, als die meisten Menschen erwarten.
Erbsengroß: Wie du die Menge ohne Waage triffst
Eine Erbse hat etwa 7 bis 8 mm Durchmesser. Eine Harzkugel dieser Größe wiegt grob 300 bis 500 mg, abhängig davon, wie fest das Harz ist, wie stark du es zusammendrückst und wie viel Restfeuchte es enthält. Unsere empfohlenen 400 mg liegen in der Mitte dieser Spanne, und für den Alltag reicht diese Genauigkeit, weil es auf ein paar Milligramm nicht ankommt.
Wer es einmal genau wissen will, kalibriert sein Augenmaß:
- Eine Feinwaage mit 0,01 g Auflösung besorgen oder ausleihen. Küchenwaagen mit 1 g Schritten sind für diese Mengen unbrauchbar.
- Ein leeres Schälchen oder Stück Backpapier auf die Waage legen und tarieren.
- Mit dem Löffel Harz abnehmen, bis die Anzeige etwa 0,40 g zeigt.
- Diese Menge auf dem Löffel anschauen und sich das Bild einprägen. Ab jetzt reicht das Augenmaß.
Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Reichweite des Tiegels. Wenn ein 20 g Tiegel bei dir deutlich schneller leer ist als nach 50 Einnahmetagen, dosierst du über 400 mg. Hält er wesentlich länger, liegst du darunter. Beides lässt sich einfach über das Datum des ersten Öffnens nachhalten.
| Menge auf dem Löffel | Ungefähres Gewicht | Einordnung |
|---|---|---|
| Halbe Erbse | Etwa 150 bis 250 mg | Deutlich weniger als unsere Empfehlung |
| Erbsengroß | Etwa 400 mg | Unsere empfohlene Tagesmenge |
| Kirschkerngroß und mehr | Über 500 mg | Über der empfohlenen Menge, nicht vorgesehen |
Dosierung bei Kapseln und Pulver
Bei Kapseln und Pulver entfällt das Schätzen, weil der Hersteller die Portion vorgibt. Das klingt einfacher, ist aber nur die halbe Wahrheit: Die Kapselzahl sagt nichts über die enthaltene Menge Shilajit aus. Eine Kapsel kann überwiegend aus Shilajit-Extrakt bestehen oder zu großen Teilen aus Träger- und Füllstoffen, und beides sieht von außen gleich aus.
Vergleichbar wird es nur über den tatsächlichen Shilajit-Gehalt pro Portion. Der muss laut Nahrungsergänzungsmittelverordnung auf dem Etikett stehen, zusammen mit der empfohlenen täglichen Verzehrsmenge. Rechne also in Milligramm Shilajit, nicht in Kapseln oder Messlöffeln. Ein Rechenbeispiel: Enthält eine Kapsel laut Etikett 200 mg Shilajit-Extrakt und lautet die Verzehrsempfehlung zwei Kapseln, kommst du auf 400 mg pro Tag und damit auf dieselbe Größenordnung wie eine erbsengroße Menge Harz. Enthält sie nur 100 mg, sind zwei Kapseln die Hälfte davon.
| Form | Wer die Portion bestimmt | Worauf du achten musst |
|---|---|---|
| Harz | Du, nach Augenmaß | Erbsengroß entspricht etwa 400 mg |
| Kapseln | Der Hersteller | Shilajit-Gehalt pro Kapsel mal Kapselzahl pro Tag |
| Pulver | Der Hersteller, per Messlöffel | Shilajit-Anteil im Pulver, Füllstoffe herausrechnen |
Eine zweite Unschärfe kommt bei Extrakten hinzu: "Extrakt" ist kein geschützter Begriff und sagt nichts über die Konzentration aus. Zwei Produkte mit gleichem Milligrammwert können sehr unterschiedliche Mengen Ausgangsmaterial enthalten. Wie die drei Formen sich in Prüfbarkeit, Preis pro Tagesdosis und Alltagstauglichkeit unterscheiden, steht im Vergleich Harz oder Kapseln.
Warum mehr nicht besser ist
Der häufigste Fehler ist nicht die falsche Tageszeit oder das falsche Getränk, sondern eine zu große Menge. Dass es bei 400 mg am Tag bleiben sollte, hat drei nüchterne Gründe, die nichts mit Wirkung zu tun haben, sondern mit Verträglichkeit, Exposition und Geld.
Verträglichkeit beobachten. Ein Naturprodukt mit intensivem Geschmack und einem breiten Spektrum an Inhaltsstoffen kann individuell unterschiedlich vertragen werden. Starte deshalb direkt mit 400 mg einmal am Tag, nie mehr, und bleib bei dieser einen Menge. Achte in den ersten Tagen auf Geschmack, Magen und allgemeines Befinden. Wenn dir etwas nicht bekommt, setz das Harz ab und klär die Beschwerden ärztlich ab. Mehr dazu im Artikel über Nebenwirkungen.
Exposition klein halten. Jede Portion Harz enthält alles, was im Harz steckt: Fulvinsäure und Mineralstoffe genauso wie die Spuren von Schwermetallen, die auch in geprüfter Ware unterhalb der Höchstgehalte vorhanden sind. Die EU-Höchstgehalte für Nahrungsergänzungsmittel sind auf übliche Verzehrmengen ausgelegt. Wer die Menge verdoppelt, verdoppelt rechnerisch auch die Aufnahme jedes einzelnen Stoffs. Was in unserer aktuellen Charge gemessen wurde, steht auf der Seite Laborwerte und im Chargenblatt.
Reichweite und Kosten. Bei 400 mg täglich reicht ein 20 g Tiegel 50 Einnahmetage, das sind bei einem Tiegelpreis von 34,00 € genau 0,68 € pro Einnahmetag. Mit den 10 Tagen Pause danach ist ein Tiegel ein Zyklus von rund zwei Monaten. Wer die Menge verdoppelt, halbiert die Reichweite auf 25 Tage und verdoppelt die Kosten pro Einnahmetag, ohne dass dem irgendein erkennbarer Nutzen gegenübersteht.
| Tagesmenge | Reichweite eines 20 g Tiegels | Kosten pro Einnahmetag |
|---|---|---|
| 400 mg, unsere Empfehlung | 50 Einnahmetage, mit 10 Tagen Pause ein Zyklus von rund zwei Monaten | 0,68 € |
| 800 mg, doppelte Portion | 25 Einnahmetage | das Doppelte |
Eine feste Routine
So sieht die Einnahme mit Harz aus. Es ist kein Schema mit fester Wirkung, sondern eine einfache, gleichbleibende Routine:
- Jeden Tag: 400 mg, eine erbsengroße Menge, einmal täglich, in warmem, nicht heißem Wasser, Tee oder Milch gelöst. Nicht mehr.
- 50 Tage lang: immer dieselbe Menge, nie über der Verzehrsmenge auf dem Etikett.
- Danach 10 Tage Pause: dann beginnt der nächste Zyklus mit einem neuen Tiegel.
- Bei Beschwerden: absetzen und ärztlich abklären.
Ob du die Portion morgens oder abends nimmst, ist eine Frage der Routine und nicht der Menge; die Tagesmenge bleibt dieselbe. Wichtig ist nur, dass du sie nicht auf mehrere Erbsen über den Tag verteilst und dabei aus dem Blick verlierst, wie viel es insgesamt ist.
Wer vor dem Dosieren ärztlich fragen sollte
Unsere empfohlene Tagesmenge ist ein Wert für gesunde Erwachsene. Für Schwangere und Stillende, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme gibt es keine ausreichenden Daten. Für sie gilt: erst ärztlich abklären, dann entscheiden, und im Zweifel verzichten. Das ist keine Besonderheit von Shilajit, sondern der Standard für Nahrungsergänzungsmittel insgesamt.
Kurz zusammengefasst
- Harz: 400 mg pro Tag, erbsengroß, einmal täglich, 50 Tage einnehmen, dann 10 Tage Pause.
- Kapseln und Pulver: in Milligramm Shilajit rechnen, nicht in Kapseln oder Löffeln.
- Augenmaß einmal mit einer Feinwaage kalibrieren, danach reicht der Blick.
- Von Anfang an 400 mg einmal täglich, nicht mehr.
- Die empfohlene tägliche Verzehrsmenge auf dem Etikett nie überschreiten.
- Reichweite des Tiegels als Kontrolle nutzen: 50 Einnahmetage bei 400 mg, ein Tiegel pro Zyklus.
Unser Harz kommt mit einem Löffel für die Entnahme, und die Anleitung zeigt die 400 mg am Tag. Den 20 g Tiegel findest du im Shop; mit dem Chargenblatt kannst du die Laborwerte deiner Charge nachlesen.
Häufige Fragen
Wie viel Shilajit sollte man am Tag nehmen?
Für unser gereinigtes Harz empfehlen wir 400 mg am Tag. Das entspricht einer erbsengroßen Menge, die einmal täglich in warmem, nicht heißem Wasser, Tee oder Milch gelöst wird, im Rhythmus 50 Tage einnehmen, dann 10 Tage Pause. Bei anderen Harzen sind Angaben zwischen 300 und 500 mg verbreitet. Maßgeblich ist immer die empfohlene tägliche Verzehrsmenge auf dem Etikett deines Produkts, denn Nahrungsergänzungsmittel dürfen laut Nahrungsergänzungsmittelverordnung nicht über diese Menge hinaus verzehrt werden.
Wie groß ist eine erbsengroße Menge Shilajit-Harz?
Eine Erbse hat rund 7 bis 8 mm Durchmesser. Eine Harzkugel dieser Größe wiegt grob 300 bis 500 mg, je nachdem, wie fest du das Harz zusammendrückst und wie viel Restfeuchte es hat. Wer es einmal genau wissen will, wiegt eine Portion auf einer Feinwaage mit 0,01 g Auflösung ab und merkt sich, wie groß diese Menge auf dem Löffel aussieht. Unsere empfohlene Portion von 400 mg liegt in der Mitte dieser Spanne.
Ist mehr Shilajit besser?
Nein. Eine größere Menge bringt keinen erkennbaren Vorteil, sie erhöht aber die aufgenommene Menge aller enthaltenen Stoffe, auch der unerwünschten Spuren, und halbiert bei doppelter Portion die Reichweite des Tiegels. Nahrungsergänzungsmittel tragen aus gutem Grund den Pflichthinweis, die empfohlene tägliche Verzehrsmenge nicht zu überschreiten.
Wie dosiere ich Shilajit-Kapseln oder -Pulver?
Bei Kapseln und Pulver gibt der Hersteller die Portion fest vor. Vergleichbar mit Harz wird das nur über den tatsächlichen Shilajit-Gehalt pro Portion, der auf dem Etikett stehen muss. Zwei Kapseln können weniger Shilajit enthalten als eine erbsengroße Menge Harz, wenn ein Großteil des Kapselinhalts aus Träger- oder Füllstoffen besteht. Rechne also in Milligramm Shilajit, nicht in Kapseln.
Wie lange reicht ein 20 g Tiegel bei 400 mg am Tag?
Bei 400 mg pro Tag enthält ein 20 g Tiegel 50 Portionen, also 50 Einnahmetage. Mit den anschließenden 10 Tagen Pause ist ein Tiegel genau ein Zyklus von rund zwei Monaten. Der Tiegel kostet 34,00 €, das sind 0,68 € pro Einnahmetag.
Muss ich Shilajit jeden Tag nehmen oder Pausen machen?
Belastbare Daten gibt es dazu nicht, weder für eine tägliche Dauereinnahme noch für bestimmte Pausenrhythmen. Für unser Harz empfehlen wir trotzdem einen klaren Rhythmus: 50 Tage einnehmen, dann 10 Tage Pause, also ein Tiegel pro Zyklus. Die Pause hält die Aufnahme aller enthaltenen Stoffe über das Jahr kleiner und ist ein guter Moment, um zu entscheiden, ob du weitermachen möchtest. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, schwanger ist oder stillt, sollte die Einnahme vorher ärztlich abklären.
Wie viel Shilajit maximal pro Tag?
Bleib bei unserer empfohlenen Menge von 400 mg am Tag, also einer erbsengroßen Portion, und nie über der Verzehrsmenge auf dem Etikett. Eine belastbare Obergrenze aus Studien gibt es nicht, weil Shilajit als Nahrungsergänzungsmittel nicht in dieser Form untersucht ist, und mehr bringt keinen Vorteil. Wer mehr nimmt, verbraucht nur den Tiegel schneller.
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