Ratgeber · Stand: Oktober 2026
Vom Himalaya nach Deutschland: Die Herkunft unseres Harzes
Unser Shilajit-Harz stammt aus den Höhenlagen des Himalaya, wird dort als Rohmasse aus Felsspalten gesammelt und gereinigt und kommt dann nach Deutschland. Hier lassen wir jede Charge in einem akkreditierten Lebensmittellabor auf Schwermetalle und Mikrobiologie prüfen, bevor sie in den 20 g Glastiegel gefüllt und versandt wird. Die Herkunftsangabe allein kannst du als Käufer nicht überprüfen, die Messwerte zu deiner Chargennummer schon.
"Aus dem Himalaya" steht auf unzähligen Shilajit-Packungen, und es ist die Aussage, die du am wenigsten nachprüfen kannst. Genau deshalb schreiben wir hier offen auf, was wir über die Herkunft unseres Harzes sagen können, was eine solche Angabe wert ist und woran du dich als Käufer stattdessen orientieren kannst. Die Kurzfassung: Das Harz entsteht im Hochgebirge, wird vor Ort gesammelt und gereinigt und wird dann in Deutschland auf Schwermetalle und Keime geprüft, bevor es zu dir kommt.
Wo Shilajit entsteht
Shilajit wächst nicht, es entsteht. Über sehr lange Zeiträume bildet sich aus zersetztem Pflanzenmaterial in Felsspalten des Hochgebirges eine dunkle, harzartige Masse. In warmen Monaten tritt sie aus dem Gestein aus und wird von Hand gesammelt. Typische Fundorte liegen oberhalb der Baumgrenze, oft über 3.000 Metern. Eine ausführliche Einordnung der Regionen und Begriffe findest du im Artikel über Mumijo.
Unser Harz stammt aus den Höhenlagen des Himalaya. Eine genauere Eingrenzung bis auf einzelne Täler oder Sammelstellen nennen wir hier bewusst nicht, weil wir sie dir nicht belegen könnten und weil auch bei anderen Anbietern eine solche Angabe nur eine Behauptung wäre.
Vom Fels zum Reinharz
Die gesammelte Rohmasse ist kein Lebensmittel. Sie enthält Gesteinspartikel, Sand und Pflanzenreste. Erst die Reinigung macht daraus das Harz, das im Tiegel landet:
- Sammeln: Die Rohmasse wird von Hand aus den Felsspalten geholt.
- Lösen: Sie wird in Wasser gelöst, damit sich das Harz von den festen Bestandteilen trennt.
- Filtern: Gesteinsreste, Sand und Pflanzenteile werden herausgefiltert.
- Eindicken: Das Wasser wird schonend entzogen, übrig bleibt das dunkle, zähe Reinharz.
Wie gründlich jeder dieser Schritte gemacht wurde, siehst du dem fertigen Harz nicht an. Farbe, Glanz und Geruch sagen wenig darüber aus. Woran du ein Produkt sonst plausibel prüfen kannst, zeigt der Artikel Shilajit echt erkennen.
Der Weg nach Deutschland
Nach der Reinigung kommt das Harz nach Deutschland. Hier passiert der Schritt, der aus einer Herkunftsangabe etwas Überprüfbares macht: Aus der Charge wird eine Probe gezogen und an ein akkreditiertes Lebensmittellabor in Deutschland gegeben, bevor die Charge in den Verkauf geht. Danach wird das Harz in den lichtgeschützten 20 g Glastiegel gefüllt und aus Deutschland versandt. Wie lange das dauert und was es kostet, steht auf der Seite Versand.
Das Unternehmen hinter HimalayaFIT ist die Brandilyst UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Vöhringen, Bayern. Dort liegt die rechtliche Verantwortung für Prüfung, Chargenblatt und Kundenservice, auch wenn das Harz selbst im Gebirge entsteht.
Was geprüft wird
Jede Charge wird auf drei Gruppen von Parametern untersucht: Schwermetalle, Mikrobiologie und Fulvinsäure. Die Messwerte der aktuellen Charge HM-SH-25-BLY-1159, analysiert am 1. September 2025, im Überblick:
| Parameter | Ergebnis | Höchstgehalt für Nahrungsergänzungsmittel |
|---|---|---|
| Blei (Pb) | < 2 mg/kg | 3,0 mg/kg |
| Cadmium (Cd) | < 0,5 mg/kg | 1,0 mg/kg |
| Quecksilber (Hg) | < 0,01 mg/kg | 0,10 mg/kg |
| Arsen (As) | 0,88 mg/kg | kein allgemeiner Höchstgehalt |
| Fulvinsäure (Trockenmasse) | 69,8 Prozent, titrimetrisch bestimmt | nicht geregelt |
Die Höchstgehalte stammen aus der Verordnung (EU) 2023/915. Für Arsen enthält sie keinen allgemeinen Grenzwert für Nahrungsergänzungsmittel, deshalb steht dort kein Vergleichswert. Wie du die Zahlen liest, erklärt der Artikel zu Schwermetallen in Shilajit. Eine Einschränkung gehört dazu: Die Fulvinsäure-Bestimmung ist nicht von der Akkreditierung des Labors erfasst, die Schwermetall- und Mikrobiologie-Analysen schon. Die Hintergründe stehen im Artikel zur Fulvinsäure.
Warum wir den Laborbericht nicht veröffentlichen
Wir würden den Originalbericht gern zeigen. Das beauftragte Labor gestattet vertraglich aber weder die Veröffentlichung seines Berichts noch die Nennung seines Namens. Deshalb veröffentlichen wir die Messwerte selbst, mit Chargennummer und Analysedatum, als eigenes Chargenblatt. Es ist unser Dokument und nicht der Bericht des Labors. Alle Werte findest du auf der Seite Laborwerte.
Woran du Herkunft bei jedem Anbieter beurteilst
Weder Mumijo noch Shilajit ist als Herkunftsbezeichnung geschützt. Ein Berg auf der Packung oder der Satz "aus dem Himalaya" belegt nichts. Belastbar sind diese Angaben:
| Angabe | Aussagekraft |
|---|---|
| Region auf dem Etikett | Behauptung des Anbieters, nicht überprüfbar |
| Chargennummer auf Tiegel und Dokument | Dokument und Produkt lassen sich zuordnen |
| Messwerte mit Datum und Methode | prüfbar und vergleichbar |
| Land und Art der Prüfung (akkreditiert) | zeigt, wie verlässlich die Werte sind |
| Gestempelte Siegel ohne Messwerte | sagen nichts über den Inhalt |
Wenn dir Herkunft wichtig ist, frage Anbieter konkret: Aus welchem Gebiet stammt die Rohware, wer hat sie gereinigt, in welchem Land wurde die Charge geprüft und wo finde ich die Werte zu meiner Chargennummer? Ein Anbieter, der seine Lieferkette kennt, kann das beantworten.
Kurz zusammengefasst
- Unser Harz stammt aus den Höhenlagen des Himalaya und wird dort gesammelt und gereinigt.
- In Deutschland wird jede Charge von einem akkreditierten Lebensmittellabor geprüft.
- Die Herkunftsangabe selbst kannst du nicht kontrollieren, die Messwerte zu deiner Chargennummer schon.
- Den Originalbericht des Labors dürfen wir nicht veröffentlichen, die Werte als Chargenblatt schon.
Den 20 g Tiegel gibt es im Shop, mit Chargennummer und Chargenblatt zu den Laborwerten deiner Charge. Einen Überblick über alle Artikel findest du im Ratgeber.
Häufige Fragen
Woher stammt das Shilajit von HimalayaFIT?
Das Harz stammt aus den Höhenlagen des Himalaya. Dort wird die Rohmasse gesammelt und gereinigt, danach kommt sie nach Deutschland, wird hier von einem akkreditierten Lebensmittellabor geprüft und aus Deutschland versandt. Eine Herkunftsangabe ist eine Aussage des Anbieters, belegen lässt sie sich für dich nur über die Chargennummer und die zugehörigen Messwerte.
Warum steht Vöhringen im Titel, wenn das Harz aus dem Himalaya kommt?
Vöhringen in Bayern ist der Sitz der Brandilyst UG (haftungsbeschränkt), die HimalayaFIT betreibt. Das Harz selbst entsteht nicht dort, sondern im Hochgebirge. Der Titel beschreibt den Weg von der Rohware im Gebirge bis zum Unternehmen, das in Deutschland für Prüfung, Chargenblatt und Kundenservice verantwortlich ist.
Wie wird Shilajit gesammelt und gereinigt?
Die Rohmasse tritt in warmen Monaten aus Gesteinsspalten aus und wird von Hand gesammelt. Sie enthält Gesteinspartikel, Sand und Pflanzenreste. Zur Reinigung wird sie in Wasser gelöst, gefiltert und schonend eingedickt, übrig bleibt das gereinigte Harz. Wie sorgfältig das geschieht, erkennst du nicht am Aussehen, sondern an den Messwerten der Charge.
Kann ich die Herkunft von Shilajit überprüfen?
Nicht direkt. Weder Mumijo noch Shilajit sind als Herkunftsbezeichnung geschützt, und eine Region auf dem Etikett ist eine Behauptung. Überprüfbar sind dagegen Chargennummer, Analysedatum und Messwerte eines akkreditierten Labors. Frage Anbieter außerdem, wer die Rohware gereinigt hat und in welchem Land die Charge geprüft wurde.
Wird jede Charge in Deutschland geprüft?
Ja. Jede Charge geht vor dem Verkauf an ein akkreditiertes Lebensmittellabor in Deutschland. Untersucht werden Schwermetalle, Mikrobiologie und der Fulvinsäure-Gehalt. Für die aktuelle Charge HM-SH-25-BLY-1159 veröffentlichen wir die Messwerte als Chargenblatt, den Originalbericht des Labors dürfen wir vertraglich nicht veröffentlichen.
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Reines, laborgeprüftes Himalaya-Shilajit als 20 g Harz. Jede Charge von einem akkreditierten Labor in Deutschland geprüft.
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